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FIW München - FIW news

Oktober 2018

 
 
  FIW Jubiläum
 

Das Forschungsinstitut für Wärmeschutz (FIW) München kann bereits auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken.

Am 1. Oktober 1918 nahm das damalige „Forschungsheim für Wärmewirtschaft München“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Karl Hencky und unter der Obhut seines geistigen Vaters Oscar Knoblauch seine Arbeit auf. Das Forschungsheim fand zunächst in den Räumen der Hochschule in München eine Heimat.

Die Gründung des FIW geschah noch während des Ersten Weltkrieges. Es mangelte an Heiz- und Baumaterial, während zugleich der Bau von zehntausenden Wohnungen anstand. Der Wärmeschutz und dessen wissenschaftliche Erforschung bekam eine ungekannte Notwendigkeit – und das Forschungsheim als Gemeinschaftsforschungseinrichtung eine Vorreiterrolle. Das „Forschungsheim für Wärmewirtschaft“ sollte ein auf streng objektiv-wissenschaftlicher Grundlage arbeitendes Institut mit der Aufgabe sein, die praktische Verbesserung der Wärmeausnutzung voranzutreiben.

Dabei ist es geblieben. Wie es mit dem FIW weiterging und wo es heute steht, folgt in den nächsten Newslettern.

100 Jahre FIW

 
  Betriebsfeier
 

Auftakt zum 100-jährigen Bestehen des FIW e.V. auf dem Institutsgelände

Wie sich die Herausforderungen ähneln: Bereits 1918, im Gründungsjahr des FIW, war die sparsame Ressourcennutzung beim Bau von neuem bezahlbaren Wohnraum ein zentrales Thema. Ging es damals jedoch primär um Lösungen zum sparsamen Umgang mit der nicht ausreichend verfügbaren Ressource Kohle, steht heute stärker denn je die Begrenzung der globalen Erwärmung im Fokus: Umwelt- und Klimaschutz gehören zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Diesen Nachhaltigkeitsgedanken der Energiewende griff der FIW-Vorstandsvorsitzende Klaus-W. Körner in seiner Ansprache zur Eröffnung der Feier zum 100-jährigen Bestehen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FIW München auf.
Ökologisch sinnvoll handeln bedeute auch, gemäß den Kriterien des nachhaltigen Energiesparens zu dämmen. Der große Hebel zur Emissionsminderung liege dabei im Gebäudebestand. Ohne eine deutliche Energieeinsparung, die mit einer Steigerung der Sanierungsrate verbunden ist, könne die Energiewende nicht bewerkstelligt werden. Gleichzeitig müssten Qualitätsmerkmale durch Qualitätssicherungsmaßnahmen und deren neutrale Überprüfung gewährleistet werden.
„Aufgaben, denen wir uns alle, die wir heute hier versammelt sind, nicht nur im Sinne der Gründerväter, sondern ganz besonders in der Verpflichtung nachfolgender Generationen gegenüber bewusst bleiben. Wir werden weiterhin unsere Beiträge zu diesen Herausforderungen leisten“ fasste Klaus-W. Körner den Anspruch des FIW an seine künftige Ausrichtung zusammen.

Die Gräfelfinger Bürgermeisterin Uta Wüst nahm diesen Appell auf und präsentierte die Anstrengungen ihrer Gemeinde beim Klima- und Umweltschutz, beispielsweise die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude einschließlich des Rathauses oder diverser Förderprogramme der Gemeinde mit dem Ziel, den Energieverbrauch zu senken. Frau Wüst dankte dem FIW für seine Beiträge zur Wärmewende als wichtiger Arbeitgeber der Gemeinde und nationaler Impulsgeber für die energetische Sanierung.

Prof. Holm spannte in seiner Ansprache einen Bogen von den Anfangsjahren des FIW bis zu seiner heutigen Ausrichtung als Akteur mit breitem Leistungsspektrum an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis: Forwschung, Prüfung/Überwachung/Qualitätssicherung, Zertifizierung, Begutachtung/Beratung bis hin zum Wissenstransfer für die FIW-Kunden, deren Verbände und für die Politik.
Sein Dank ging an die anwesenden FIW-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter für deren Engagement, an Hr. Körner für seinen unermüdlichen Einsatz für das Institut sowie an alle FIW-Mitglieder und Kunden, ohne die das FIW seine Erfolgsgeschichte nicht hätte schreiben können.

Anschließend hieß es auch am FIW ganz traditionell „O"zapft is!“. Genau 100 Jahre nach der Eintragung des FIW München e.V. ins Vereinsregister (1.10.1918) schlug Prof. Holm am 1.10.2018 mit etwas mehr als einen Schlag den Zapfhahn in das Bierfass. Unter musikalischer Begleitung der Veterinary Street Jazz Band stießen Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Angehörige auf das bisher gemeinsam Erreichte an und genossen den Abend. Die große FIW-Jubiläumstorte schnitt der ehemalige FIW-Vorstandsvorsitzende Peter Hefter an und eröffnete gemeinsam mit Herrn Körner das Dessert-Büffet.

 

Klaus W. Körner

„O'zapft is!“

Band

Holm, Körner, Hefter

 
  Kontakt
 

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