FIW M√ľnchen - FIW news

Dezember 2020

 
 

Liebe Kunden, Mitglieder, Projektpartner, Förderer und Freunde,

dieses Jahr hat uns allen viel abverlangt, dienstlich wie privat. Abläufe und Gesten, die früher völlig selbstverständlich waren, sind vorläufig verschwunden oder haben sich grundlegend geändert.
Eine Krisenstimmung hat sich am FIW München jedoch nie ausgebreitet. Die Kollegen/innen haben unter erschwerten Bedingungen durchgehalten, das Miteinander neu definiert und die Chance genutzt, etwas auszuprobieren und bestehende Prozesse zu hinterfragen.
Auch etliche von Ihnen, die diesen Newsletter lesen, haben uns in diesem Jahr kräftig unterstützt: Durch gemeinsame Aktionen oder das Verständnis, dass der ein oder andere Vorgang etwas länger gedauert hat.

Viren wissen nicht, wie ansteckend Dankbarkeit ist. Wir schon. Ihnen allen vielen Dank für ihre wertschätzende Verbindung zum FIW München!

Wir blicken sehr zufrieden zurück und hoffnungsvoll in die Zukunft. Wir sind überzeugt, dass wir nach dem ganzen Verzicht zu einigen lieb gewonnenen Abläufen zurückkehren können und auch die ein oder andere MIT ABSTAND beste Veranstaltung ausrichten werden. Für 2021 planen wir bereits ein neues Format des Forschungstags, werden unseren Internetauftritt erneuern, unseren Gerätepark modernisieren, im FuE-Bereich neue Vorhaben beginnen und in einzelnen Prüfungsbereichen unsere Kapazität erweitern. Neben all den Neuerungen werden wir Sie natürlich in gewohnter Art und Weise bei der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung Ihrer Produkte unterstützen.

Nun wünschen wir Ihnen ausreichend Zeit für sich selbst, viele tolle Erlebnisse und feierliche Festtagsfreude.

Ihr FIW München

 FIW Weihnachtskugel

 

Impressum:

Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München
Lochhamer Schlag 4, 82166 Gräfelfing
Postfach 15 25, 82157 Gräfelfing
Tel +49 89 85800-0
Fax: +49 89 85800-40
E-Mail: info@fiw-muenchen.de
V.i.S.d.P. Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm

 
 Akkreditierung
 

Notifizierung durch das DIBt für weitere Brandprüfungen

Nach der erfolgreichen Akkreditierung durch die DAkkS (Prüfung, ob FIW-Zertifizierungsstelle die Tätigkeit ausführen kann) erfolgte die Notifizierung (Benennung des FIW München, zertifizieren zu dürfen) nach EN ISO 1182 und EN ISO 1716.
 
Die Eintragung des FIW München im Verzeichnis der notifizierten Stellen der Europäischen Kommission (NANDO-Liste) finden Sie hier.

DIBt

 
 Neues Messprinzip
 

Rohrdämmungen – eiskalt geprüft

Zur Erweiterung der Betriebsbedingungen auf Tiefkälterohrleitungen sowie zur Einführung der aktiven Kühlung der Rohrleitung während der Messung von thermischen Eigenschaften der Dämmsysteme wurde am FIW München ein neues Messprinzip entwickelt. Damit konnten erstmalig thermische Messungen von Dämmsystemen für Rohrleitungen bei realen Anwendungsbedingungen unterhalb der Umgebungstemperatur angeboten werden. Die Beurteilung der Ergebnisse beinhaltet auch die Bewertung einer möglichen Taupunktunterschreitung an der Oberfläche des Dämmsystems sowie einer Feuchteanreicherung im Dämmstoff.

Karin Wiesemeyer

Kontakt:
Dipl.-Ing. Karin Wiesemeyer
FIW München
wiesemeyer@fiw-muenchen.de
Tel.: +49 89 8580045

 
 Aktuell
 Intern
 

Leichte Preisanpassungen zum 01.01.2021

Gestiegene Anforderungen des Gesetzgebers, Preisaufschläge bei Dienstleistern und der Wunsch, die Leistungen des FIW-Personals zu honorieren, sind die Gründe dafür, dass wir die Preise der FIW-Dienstleistungen zum 01.01.2021 leicht anheben werden. Details erfahren Sie von Ihrer/m zuständigen FIW-Betreuer/in.

Spende ersetzt Weihnachtskarten

Ihre positiven Rückmeldungen im letzten Jahr haben uns in unserem Weg bestärkt, ebenso 2020 auf den postalischen Versand von Weihnachtskarten zu verzichten. Wir spenden auch 2020 die gesamten bisherigen Kosten für Kauf und Versand sowie für die internen Aufwendungen für soziale und wohltätige Zwecke und sind uns sicherer denn je, damit auch in Ihrem Sinne zu handeln.

 
 Klimazielplan
 

Energieeffizienz bleibt wichtige Maxime –
FIW München liefert Beitrag dazu

Die Bekämpfung der Corona-Pandemie und die gleichzeitige Beseitigung der direkten Schäden stehen derzeit im Vordergrund. Mittel- und langfristig dürfen wir jedoch unsere großen und ebenfalls globalen Herausforderungen nicht aus den Augen verlieren. Der Klimawandel ist in seinem Ausmaß vermutlich viel bedrohlicher für uns alle als das Coronavirus, auch wenn er nicht gleiche Art von Panikgefühl auslöst.

Diesen Klimawandel zu verlangsamen oder sogar aufzuhalten ist unser großes Ziel.

Die Maßnahmen, um das Klima zu stabilisieren, sind dabei vielfältig. Doch der Begriff Technologieoffenheit wird in letzter Zeit überstrapaziert, denn dadurch scheint eine erforderliche Priorisierung, um etwa Infrastrukturentscheidungen zu treffen und umzusetzen, nicht mehr zeitlich dringend; grundsätzliche Effizienzprinzipien werden teilweise vernachlässigt. Dabei ist der Einspardruck – unabhängig vom wichtigen Lenkungsinstrument CO2-Bepreisung – groß.

Das Treibhausgasminderungsziel für 2030 im Gebäudebereich soll nach dem jüngst verabschiedeten EU-Klimazielplan („Climate Target Plan“) von derzeit 40% Einsparung auf 55% angehoben werden. Auf Deutschland bezogen ergibt sich für den Gebäudesektor ein Restbudget an CO2-Emissionen von nur noch 52,5 Mio. Tonnen CO2 für 2030. Zum Vergleich: Im Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) werden 70 Mio. Tonnen CO2 als Maximum genannt, für 2019 weist das UBA vorläufig 122 Mio. Tonnen CO2 aus.

Angesichts des prognostizierten Energiemixes ist es absolut notwendig, die Effizienz an oberste Stelle zu stellen. Hier setzt das FIW München mit seiner Arbeit an. Zum einen liefern wir belastbare Studien rund um das Thema energetische Sanierung. Zum anderen kümmern sich viele Kollegen/innen am FIW München darum, die Produktqualität der an den Zertifizierungsprogrammen teilnehmenden Unternehmen unabhängig zu überprüfen und die Hersteller fachlich kompetent zu beraten. Daneben sorgen wir durch umfangreiche Teilnahme in Normungsausschüssen dafür, die Prüfungsmethoden den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Potenziale im Energieeffizienzbereich zu heben.

CO2-Bilanz

 
 Nachhaltigkeit
 

Tue Gutes und rede darüber

Bei alledem, was "die anderen" erfinden oder an Regelungen beschließen sollten, können wir ebenfalls unseren Beitrag leisten. Denn gerade beim Klimaschutz geht es neben dem Einsatz von neuen Technologien darum, unsere Wertvorstellungen zu verändern. Positive Beispiele und Berichte darüber, wo sich schon etwas verbessert hat, sind wichtiger Bestandteil des Fahrplans zu mehr Klimaschutz. Am stärksten lassen sich Verhaltensänderungen über Vorbilder beeinflussen. Je mehr Menschen durch ihr Verhalten soziale Normen ändern, desto größer wird der Sog und desto schneller gelingt die Transformation. Eine Studie in den USA kam bspw. zum Schluss, dass die größte Motivation zum Stromsparen in der Information bestand, wie hoch ihr Stromverbrauch im Vergleich zu den Nachbarn liegt.

Tue Gutes und rede darüber. In diesem Sinne ist es auch unser Bestreben, neben unserer täglichen Arbeit kurz-, mittel- und langfristig die richtigen, nachhaltigen Pfade einzuschlagen und darüber zu berichten.

Nachhaltigkeit